One Day Trip „Death-Railway“

Früh um 4.45 Uhr klingelte der Wecker.. eine unchristliche Zeit im Urlaub, aber ich wollte es ja so…… Wir hatten uns am Bahnhof für umgerechnet 3 Euro pro Person ein Ticket für den historischen Zug zur „Brücke am Kwai“ besorgt. Sightseeing per Zug. Pünktlich (nach Thai-Style) fuhr unser Zug dann mit einer Verspätung von 30 Minuten ab…. „Holzklasse“ trifft schon genau die Qualität des Abteils in dem wir saßen. Zwischendurch hatten wir Einen Stopp an einem Praya-Tempel, okay hinrennen und zurückrennen und kurz noch Verpflegung kaufen trifft es besser…. ein paar Bilder gibt es trotzdem und wir bekamen eine tollen Eindruck, was die Thais so alles segnen lassen für das „Chinese New Year“.

Nach ca. 3 Stunden über Land kamen wir dann endlich in Kachanaburi bei der Brücke an. Kurz raus zum Bilder machen und dann ging es schon weiter über die Brücke nach Nam Tok. Eindrucksvoll war, dass der Zug losfuhr und noch viele Menschen zum Fotografieren auf der Brücke in den Ausbuchtungen standen… für uns Deutsche unglaublich… Weiter ging es über die „Death-Railway-Strecke“ die fast an den Felsen gebaut wurde und auf der anderen Seite direkt in den Abgrund ging….bei geöffneter Zugtüre, die übrigens die ganze Zeit offen standen, konnten wir dann auch tolle Bilder schießen… Mit einer Verspätung von dann aber insgesamt 1,5 Stunden kamen wir in Nam Tok an, unser Zugbegleiter informierte uns über unser Time-Table wie gewohnt über ein Megaphon, so dass auch der letzte Schlafende wusste, jetzt passiert was…. Unsere eigentliche Aufenthaltszeit von 3 Stunden wurde auf 1,5 Stunden verkürzt, wir hätten ja die Verspätung aufzuholen…. Zeit blieb trotzdem, um mit dem TukTuk zum nächsten Wasserfall zu fahren und uns abzukühlen. Pünktlich waren wir Passagiere dann wieder zur verabredeten Zeit am Zug… Jo, da saßen wir dann, wie bestellt und nicht abgeholt, aber das ist Thailand….also ging es erst wieder mit ca. 1 Stunde Verspätung zurück. Aber über diese Vorfälle kommt man dann mit unheimlich netten und interessanten Leuten in Kontakt, so lernten wir einen Japaner kennen, dessen Sohn gerade in Tübingen studiert, was die doch sehr anstrengende Reise dann zu einem tollen Erfahrungsaustausch machte. Eigentlich hätten wir noch einen Stopp von insgesamt einer Stunde in Kachanaburi gehabt, der allerdings aufgrund der Verspätung zu 25 Minuten Aufenthalt gekürzt wurde, sehr zum Leid unseres Japanischen Freundes, aber das ist eine andere Geschichte…. Alles in allem war der Trip trotzdem sehr interessant, obgleich wir total verstaubt und schmutzig noch unseren Trip nach Kambodscha mit Geldwechsel und Packen zu organisieren hatten, was sich bei einer Ankunft abends um 9 doch als etwas schwieriger darstellte…. aber mit der thailändischen Gelassenheit haben wir auch dies geschafft…..

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